1918-1937
- 1919: Erstes Treffen der Kriegsheimkehrer im Gasthof Kirchenwirt zum ersten Wiedersehen und fröhlichem Zusammensein
- 1920: Gründung des Kumberger Heimkehrbundes unter dem ersten Obmann Stabsfeldwebel Johann Harb (vulgo Schwabbauer)
- 1921: Errichtung und Einweihung des Kriegerdenkmals bei der Pfarrkirche
- 1924: Offizielle Anerkennung durch die Behörden
- 1927: Oberstleutnant i.R. Mauritius Krempl wird neuer Obmann sowie Bezirksobmann-Stellvertreter des neu gegründeten Kameradschaftsbezirks (Zusammenschluss von Kumberg, St.Radegund, Maria Trost, Gutenberg, Arzberg und Fladnitz); Erwerb der ersten Traditionsfahne, welche bis heute Bestand hat
- 1930: Beginn des Engagements in der Kriegsgräberfürsorge
1938-1945
- 1938: Umwandlung zum NS.Reichkriegerbund bzw. zur "Reichskriegerkameradschaft Kyffhäuser, Ortsgruppe Kumberg"; der Rabnitzer Landwirt Bernhard Braunstein wurde neuer Kameradschaftsführer
- 1940: Gründung einer Frauenorganisation unter der Bäuerin Maria Sorger;
- 1941: Bernhard Braunstein, Mitglied der NSDAP, Kameradschaftsführer der NSRKB-Ortsgruppe Kumberg wurde wegen Beleidigung des Führers und staatsfeindlicher Äusserungen festgenommen und der GESTAPO in Graz überstellt. Neuer Kameradschaftsführer wurde Johann Hutter.
- 1945: Letzter Kameradschaftsführer des Kumberger Reichskriegsbundes wurde der Schuhmachermeister Josef Dornhofer von Hart bei Eggersdorf.
- 1945: Der Küffhäuserbund Kumberg stellte im April 1945 alle seine Tätigkeiten ein. Beim Herannahen der russischen Truppen am 8.Mai wurden die Kumberger Reichskriegerfahne mit dem Hakenkreuz sowie alle sonstigen vorhandenen Abzeichen des Kumberger Kyffhäuserbundes noch rasch vernichtet.
- 1945: Josef Dornhofer verstarb am 10. Oktober. Sein Stellvertreter, Gast-und Landwirt Vinzenz Haeb (vulgo Bachwirt) übernahm die Vereinsagenden als geschäftsführender Obmann.
1946-1952
- 1946-1949: Das Ansuchen an die Bezirkshauptmannschaft, einen rein kameradschaftlichen, unpolitischen Heimkehrerbund mit Sitz in Kumberg zu gründen, wurde mit der Begründung abgelehnt, dass "alle Organisationen, Formationen und Vereinigungen, die eine militärische Ausbildung zu fördern und zu entwickeln geeignet sind,[...] verboten sind und aufgelöst werden müssen.
- 1949-1950: Die neuerliche Gründung eines Unterstützungs-und Wohltätigkeitvereins erfolgte nach entsprechendem Ansuchen an die BH Graz-Umgebung am 21. Dezember 1949. Der Verein umfasste die Ortschaften Albersdorf, Eidexberg, Forst, Gschwendt, Hermsdorf, Hirtenfeldberg, Hofstätten, Jassing, Kumberg, Meierhöfen, Pircha, Rabnitz und Wollsdorf. Die Obmannschaft übernahm vorläufig Vinzenz Harb aus Wollsdorf, welcher diesen bereits im Folgejahr an Fritz Harb (vulgo Stachelbauer) übergab.
- 1951: Erhalt der Berechtigung zur Verwendung einer eigenen Fahne und Einweihung des neuen Kriegerdenkmals bei der Kumberger Pfarrkirche (Einweihung am 8. Juli).
- 1952: Baron Gottfried Korb-Weidenheim übernahm die Leitung des Kumberger Unterstützungs-und Wohltätigkeitvereins.
1953-1969
- 1953: Umbenennung in den "Österreichen Kameradschaftsbund, Landesverband Steiermark, Ortsverband Kumberg" unter dem Obmann Fritz Harb
- 1955: Erstes ÖKB Kränzchen in Adlmann's Gasthaus in Kumberg seit Ende des 2. Weltkriegs; als neuer Obmann wurde Alfons Maas (Schuldirektor von Gschwendt) ernannt
- 1956: Jungsoldaten des neu gegründeten Österreichischen Bundesheeres durften erstmalig nach dem Wehrdienst in den Ortsverband eintreten
- 1957: 30jähriges Fahnenjubiläum der Kumberger Traditionsfahne am 28.07.
- 1959: Als neuer Obmann wurde Karl Hauser gewählt; eine schwarze Fahne wurde angeschafft, die bei jedem Tod eines Kameraden beim Kriegerdenkmal aufgezogen werden sollte.
- 1960: Anschaffung einer neuen Vereinsfahne um 9800 Schilling, welche zum 40jährigen Gründungsjubiläum der Ortsverbandes am 21./22. August eingeweiht wurde.
- 1965: Einweihung des neuen 66.000 Schilling teuren ffKriegerdenkmals am 5.September; das großflächige Mosaikbild wurde vom Grazer Bildhauer August Raidl geschaffen.
1970-1989
- 1973: Der neue Schießstand wurde am 14.März im Kinosaal des Gasthauses Haas offiziell in Betrieb genommen. Der Preis für zwei Scheiben zu insgesamt zehn Schuß wurde mit 5 Schilling festgelegt.
- 1974: 50jähriges Bestandsjubiläum am 7./8. September unter Teilnahme von 20 Kameraden, welche Gründungsmitglieder des damaligen Kumberger Heimkehrerbundes gewesen waren.
- 1976: Erstmals wurde der Kameradschaftsball im Gasthof Strablegg abgehalten, wobei die Kapelle "Schöcklklang" musizierte. Ausserdem wurde das Gasthaus Strablegg, nachdem das Gasthaus "Gmoawirt" (Familie Hierhold) für immer geschlossen wurde, zum neuen Vereinslokal.
- 1977 & 1980: Karl Hauser wurde als Obmann bestätigt
- 1980: Anschaffung einer Böllerkanone um 12.500 Schilling.
- 1983: Große "Verbrüderungsfeier" mit dem Ortsverband der Partnergemeinde Prottes im Rahmen eines Besuchs der Gemeinde Kumberg im Sommer.
- 1984: Restaurierung der Vereinsfahne um 35.000 Schilling durch die Firma Ortner.
- 1987: Erster Fetzenmarkt mit Frühschoppen am Gelände des Anwesens Gsellmann im Kumberger Ortszentrum
- 1988: Durch einen tragischen Unfalltod verlor der Kumberger Kameradschaftsbund seinen langjährigen Pbmann Karl Hauser, welcher interim durch Baron Korb-Weidenheim ersetzt wurde.
- 1989: Bürgermeister Matthäus Hauser, der Bruder des verstorbenen Obmanns, wurde in einer vorverlegten Jahreshauptversammlung bei Familie Conny und Georg Huber am "Cafe am Platz" als neuer Obmann gewählt.
1990-2000
- 1991: Matthäus Hauser trat aus gesundheitlichen Gründen zurück. Als geschäftsführender Obmann fungierte zwischenzeitlich Josef Häusl. Dieser wurde im darauffolgenden Jahr als Obmann bestätigt.
- 1992: Zur 850 Jahr-Feier der Gemeinde Kumberg kam es erstmals am Gemeindeparkplatz vor dem Kaufhaus Loder zu einer Angelobungsfeier des Österreichischen Bundesheeres , in deren Rahmen auch der "große Zapfenstreich" durchgeführt wurde.
- 1994: 70jähriges Bestandsjubiläum (Mitgliederstand: 148 Personen)
- 1996: Frau Maria Brandsteiner wurde für die langjährige Betreuung des Kriegerdenkmals ein besonderer Dank ausgesprochen; der alle zwei Jahre durchgeführte Fetzenmarkt im Herbst fand am 5. und 6. Oktober am "Gsellmann Parkplatz" statt-Frühschoppen inklusive.
- 1998: Beginn der Renovierung des Kriegerdenkmals unter besonderen Mühen von Stefan Brandsteiner, Peter Reiter, Ferdinand Kollegger, Anton Auer und unter der Ägide von Pfarrer Otto Pendl.